kontext:

Berlin Beta 2001
Festival for Digital Media, Business and Culture

Urban Drift

Auszug aus dem Programm

Kuratorin: Francesca Ferguson | Tagesmoderation: Sascha Haselmeyer AA & Carillion Plc, London | Joachim Sauter Art & Com, Berlin | Steffen Lehmann Lehmann Architekten, Berlin

Urban Drift öffnet die Architektur einer breiten Öffentlichkeit und untersucht die Wege mit denen neue Technologien und interdiszipline Praxis die Grenzen der Architektur erweitern. Anhand verschiedener Projekte werden Wege gezeigt, wie die Öffentlichkeit in Designprozesse integriert werden kann und wie konfliktgeladene urbane Räume belebt und rekonfiguriert werden können.

Delight, Economy, Speed, Time

Cedric Price Cedric Price Architects, London

Einer der provokantesten Vordenker des Feldes erläutert seinen Schlüsselansatz, daß Zeit als vierte Dimension notwendig ist, um zu vermeiden, daß Architektur nicht eingefroren und unflexibel wird

Wild Cities

Eyal Weizman Eruv architects, Tel Aviv: The politics of verticality | Milica Topalovic Berlage Institut, Amsterdam/Belgrad: The wild city | Mathew Griffin & Britta Jürgens Deadline Architects, Berlin: Urban OS | F.R.E.d Rubin Bildhauer, Berlin: Rotationsrecycling und seine Konsequenzen


Das Potential außer Kontrolle geratener urbaner Räume mobilisieren. Mobilising the potential of urban environments out of control

Die Projekte [...] betrachten chaotische und unkontrollierbare urbane Prozesse und Konfliktgebiete, um Raum für neue architektonische Design Strategien und Praktiken zu schaffen.

Designing the reality shift   Das Resampling der Stadt

Mark Goulthorpe dECOi Architects, Paris: Reziproke Architektur - Die Verschiebung vom autoplastischen Raum | Reed Kram Kramdesign, Denmark/ OMA, Amsterdam: Multimedia gegen Architektur

Engaged Autonomy

Franz Sumnitsch (BKK3, Wien): Die Sargfabrik | Claire Pétetin (Grégoire & Pétetin, Paris): Second time zone territories | Caroline Raspé (raspé_architekten, Berlin) und Maria Papadimitriou (Künstlerin, Athen): TAMA - temporary autonomous museum for all) | Urs Füssler & Andreas Schneider (Berlin): Haus des Lehrers

Engaged Autonomy bedeutet Handlungsformen, die gängige Strukturen und urbane Designprozesse hinterfragen und erweitern. Durch den Einsatz neuer Technologien und ein interdisziplinäres Verständnis von Architektur werden die Möglichkeiten des kollektiven Handelns erweitert und Freiräume geschaffen. Die Regeln der Architektur und Stadtentwicklungsprozesse können durch "engaged autonomy" gebogen und erweitert werden ...